Das Portal heißt nach der Steintafel aus dem Jahr 1491. Ihre Inschrift enthält eine lateinische Übersetzung von zwölf weisen
Regeln guten Stadtregiments. Die erste lautet, dass für Eintracht unter der Bevölkerung zu sorgen ist und die letzte erinnert daran, stets beiden Seiten Gehör zu gewähren. Die Holzarbeiten entstanden 1902/03.
Bis Mitte des 16. Jahrhunderts erfolgte der alleinige Zugang zur Obere Halle durch diese Tür, die nach einem Vorplatz zu einer Außentreppe zum Liebfrauen-Kirchhof führte. Die Treppe wurde 1532 zugunsten einer Wendeltreppe zur Unteren Halle abgebrochen.
Siehe auch:
Braunschweiger Collektenkammer-Portal
, Schlüsselwappen-Rhederkammer-Portal
, Wittheitsstuben-Portal
Trompeter sind Menschen, die Trompete spielen. Die Trompete ist ein Musikinstrument aus Blech, das ist dünn gewalztes Metall. Es kommt in fast allen Arten der Musik vor und war schon vor 1000 Jahren wichtig. Man nennt sie auch Blasinstrument. Wenn man die Trompete auseinanderbiegen würde, wäre sie 137 Zentimeter lang.
Die 1945 gegründete UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization) ist die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation. Ziel der Organisation ist es, durch Förderung der internationalen Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation zur Erhaltung des Friedens und der Sicherheit beizutragen.
UNESCO ist eine Behörde der Vereinten Nationen. Besonders bekannt ist die UNESCO durch das Weltkulturerbe. Von manchen alten Gebäuden und besonderen Landschaften sagt die UNESCO, dass sie zum Erbe der gesamten Welt gehören. Mit diesen Gebäuden soll gut umgegangen werden, damit auch die Menschen in der Zukunft noch etwas davon haben.
Schlicht, streng und klar: So wirkt die Untere Rathaushalle – Bremens älteste Mehrzweckhalle – auf die Besucherinnen und Besucher. Zwei Reihen dunkler, grobbehauener Eichenholzpfeiler gliedern die Halle in drei Längsschiffe. Hier wurde über Jahrhunderte hinweg Markt abgehalten. Überdacht, vor Regen und Wind geschützt, war der Raum ein idealer Treffpunkt für das Volk. Bis ins 19. Jahrhundert verkündete das zuweilen auch unter dem zweiten Bogen der Rathausarkaden tagende Niedergericht seine Urteile. Die beachtenswerten Portale, die einst zu Anbauten führten, stammen aus der Zeit zwischen 1545 und 1660. Die Untere Halle wird als repräsentativer Ort vornehmlich für Ausstellungen mit Themen gesellschaftlicher, historischer oder bremischer Relevanz oder bei überregional tätigen Organisationen, bei denen ein besonderer Bezug zu Bremen besteht, zur Verfügung gestellt.
Die Vergangenheit ist die Zeit, die früher war. Sie ist also bereits vorbei. Die Vergangenheit dauert schon sehr lange an, seit der Steinzeit, seit der Entstehung der Erde oder sogar schon länger. Die Vergangenheit wird immer länger. Was in der Vergangenheit liegt, nennt man auch Geschichte.
Da viele Walarten in arktischen Gewässern leben, haben sie eine dicke Fettschicht. Sie schützt vor der Kälte. Früher wurden Wale deshalb oft gejagt, weil man ihr Fett verwendete: als Nahrungsmittel, Lampenöl oder um Seife daraus herzustellen. Heute haben fast alle Länder den Walfang verboten. Erlaubt ist es noch in Ländern wie Japan, Norwegen, Russland und Island.
Groß, hell und mit schwarz-weißem Marmor belegt. So zeigt sich dem Besucher die Wandelhalle, wenn er über die Haupttreppe die erste Etage erreicht hat. Von hier aus gelangt man in den Senatssaal und zu den Büroräumen des Bürgermeisters. Hier kommt auch alle vorbei, die eine Einladung ins Rathaus erhalten haben.
Hinweise auf die ereignisreiche Geschichte Bremens geben die Büsten von Friedrich Ebert (1871-1925), dem ersten Reichspräsidenten der Weimarer Republik, der von 1900 bis 1905 der Bremer Bürgeschaft angehörte, aber auch eine Marmorstatue von Bürgermeister Johann Smidt (1773-1857) sowie ein großes Portrait von Wilhelm Kaisen (1887-1979), dem ersten Bremer Bürgermeister nach dem Zweiten Weltkrieg.
Siehe auch:
Bronzebüste "Friedrich Ebert"
, Statue "Johann Smidt"
, Gemälde Bürgermeister Wilhelm Kaisen
, Gemälde "Die Klage Bremens"
Die elektrisch betriebene Uhr wurde 1912 für die Erstausstattung des Neuen Rathauses in Nürnberg hergestellt. Sie kam nach Bremen als Geschenk des Kaufmanns August Georg Nebelthau (1871–1924), einem Bruder von Senator Friedrich Nebelthau (1863–1947).
In der Umrandung des Ziffernblatts sind Frühling, Sommer, Herbst und Winter als Symbole des göttlich-ewigen Naturkreislaufs versinnbildlicht. Zusammen mit dem Motto "Die Zeit ist heilig" mahnen sie aber auch zur ganzjährigen Vermeidung verschwenderischen Tuns bzw. jeglicher Trödelei. Wenn Kinder vom Weihnachtsmann (unten rechts, der "Winter") erzählt bekommen, werden sie früher oder später staunend zu der Erkenntnis gelangen, dass der ja auf gar keinen Fall trödeln darf.
Entstanden war die Figur des Weihnachtsmannes im Laufe des 19. Jahrhunderts durch eine Abspaltung von der des Kirchenheiligen Nikolaus. Dieser wurde Jahrhunderte hindurch als wohltätiger Bischof verehrt, und daher rührte auch die Tradition, am St. Nikolaustag (6. Dezember) vor allem den Nachwuchs mit Geschenken zu bedenken. Mit der Reformation ging die Heiligenverehrung in den protestantischen Ländern schlagartig zurück und es verbreitete sich die Feier der Geburt des Christkindes am 24./25. Dezember als Gabentag.
Wilhelm Hauff (1802 - 1827) war ein deutscher Schriftsteller der Romantik. Nach ihm wurde der Hauff-Keller im Ratskeller des Bremer Rathauses benannt. 1827 ließ er sich dort zu seiner bekannten Weinnovelle "Phantasien im Bremer Ratskeller" hinreißen.
Siehe auch:
Ratskeller